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TU Berlin

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Reallabor Wassersensible Stadt

Unser Reallabor KEW@Campus Charlottenburg mit Elementen zur Wassersensiblen Stadt umfasst eine übergeordnete Pilot- und Forschungsinfrastruktur zur Demonstration, Erprobung und Weiterentwicklung von sogenannten "Nature-Based Solutions" (NBS) für den nachhaltigen Umgang mit Wasser, Boden und Vegetation in der Stadt. Auf dem TU Campus und dem weiteren Berliner Stadtgebiet werden dafür innovative Technologien zur nachhaltigen Stadtentwicklung bezüglich energetischer (Kühlung der Stadt), stadthydrologischer (abflusslose Stadt), ressourcenschutzorientierter (Grauwassernutzung), naturschutzorientierter (Biodiversität) und gesundheitliche (Well-being) Aspekte kombiniert (Food-Water-Energy-Nexus). Unter Reallaboren verstehen wir eine neue Form des Wissenstransfers und der Kooperation zwischen Wissenschaft und Bürger/innen und Studierenden bei welcher das gegenseitige Lernen in einem experimentellen gleichzeitig öffentlichen Raum mit realen Umwelt- und Lebensbedingungen im Vordergrund steht. Das Reallabor befindet sich derzeit im Aufbau und es ist geplant, einzelne Elemente zentral im Stadtraum Berlin-Charlottenburg zu verankern. Derzeit sind die folgende drei Pilotanlagen im experimentellen Dauerbetrieb:    

Vertical Green: Urbanes Grün gegen Hitzestress

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An der Wasserbauhalle auf dem TU Hauptcampus Charlottenburg werden Vertikalbegrünungen bezüglich ihres Wasserbedarfs, Pflanzenverdunstung, Kühlungsleistung und weiterer hydroklimatischer Größen kontinuierlich bemessen.

Die Art der Bepflanzung ist breit gefächert und umfasst u.a. Hopfen und Weinreben.

Dezentrale Regenversickerung: Mulden-Rigolenanlage in innerstädtischen Wohngebieten

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Die dezentrale Versickerung von Niederschlagsabfluss bietet gegenüber konventionellen Methoden der Regenwasserbewirtschaftung eine Vielzahl an ökologischen und ökonomischen Vorteilen. Gleichzeitig müssen diese Anlagen den gleichen Schutz für Oberflächen- und Grundwasser gewährleisten wie traditionelle Stadtentwässerungsanlagen.

In der Rummelsburger Bucht in Berlin wird mit einem innovativen, kontinuierlichen Monitoring eine bereits langjährig betriebene Versickerungsmulde hinsichtlich ihres Austragsrisikos für Schwermetalle untersucht. Fokus der Untersuchung bildet eine eventgesteuerte Beprobung von Sickerwasser während Niederschlagsereignissen, um die mobile Fraktion von Schwermetallen unterhalb der Mulde qualitativ abzuschätzen.

Starkregen auf der BAB A115 AVUS Stadtautobahn in Berlin

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An der BAB A115 (AVUS) im westlichen Stadtgebiet Berlins werden kontinuierlich Straßenabfluss- und Klimadaten an der Stadtautobahn aufgezeichnet: In den letzten 5 Jahren sind zudem und alle zwei bis vier Wochen Mischwasserproben des Abflusses auf Schwermetalle und absetzbare Stoffe analysiert worden, um die Abtragsdynamiken durch Starkregen quantifizieren zu können.

Baumlysimeter - Verdunstung von Stadtbäumen

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In Berlin-Marienfelde werden auf der Lysimeterstation des Umweltbundesamtes zwei wägbare Baumlysimeter (Tilia Cordata - Winterlinde) betrieben, um den Einfluss spezifischer urbaner Standortbedingungen wie Hitze- und Wasserstress sowie Beschattung auf die Verdunstung und Entwicklung von Stadtbäumen zu ermitteln. Die erfassten Wasserhaushaltsparameter und phänologischen Daten sind Bausteine, die später für komplexe Modelle genutzt werden, welche die Kühlleistung und den Wasserverbrauch der Stadtbäume abbilden, sowie  für die Einschätzung der Entlastung der städtischen Entwässerungsinfrastruktur für neu zu konstruierende Straßensysteme hilfreich sind.

 

 

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